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19.03.2025rss_feed

ifo-Institut sieht für die Holz- und Möbelindustrie im Jahr 2025 ein leichtes Umsatzwachstum und eine etwas entspanntere Ertragslage

Das Münchener ifo-Institut hat einen aktuellen Bericht zur Entwicklung der Holz- und Möbelindustrie vorgelegt.


2024 muss demnach als Jahr deutlicher Umsatzrückgänge abgehakt werden, Sägeindustrie und Holzwerkstoffindustrie mussten wiederholt auch auf wichtigen Auslandsmärkten Dämpfer hinnehmen. Dazu setzt das anhaltend schwache Baugeschäft der Branche stark zu.

Die Aussichten für 2025 werden sehr verhalten eingeschätzt, insbesondere weil die Baukonjunktur nur zögerlich wieder auf die Beine kommen wird. ifo erwartet für 2025 ein Wirtschaftswachstum von lediglich 0,4 %.


Den Möbelherstellern machte Konsumverzicht und stockende Bautätigkeit deutlich zu schaffen. Es wird erwartet, dass die Auslandsmärkte noch einige Zeit unter Druck stehen, auch weil die USA als außereuropäischer Exportmarkt durch mögliche Zolltarife schwieriger werden. Die Holz- und Möbelindustrie vereint 2.200 Unternehmen mit 45 Mrd. € Umsatz und 183 TSD. Beschäftigten (Angaben für 2023). (gb)



Foto © Shutterstock.com

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